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Autor Thema: Waldfee Zauberkiste  (Gelesen 3244 mal)
Waldfee
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« Antwort #25 am: Februar 22, 2009, 06:02:56 »

Wenn ich deine Seele kenne, male ich deine Augen. (aus dem Film Modigliani)



Waldfee's Gedanken dazu.....
Im Dämmerlicht schläft mein Verlangen, wartet auf das silberne Mondlicht
Das uns erneut begleitet auf unserer Reise durch den Nachtgarten. Es erhellt unsere dunkelsten, tief verborgenen Schatten die in uns haften. Glitzernde Bergkristalle, duftender Fliederbusch, Rosenblüten zärtlich liebkosend auf meiner Haut und in meinen Augen hat sich dein Lächeln verfangen. Ich glaube, du könntest meine Augen malen denn meine Seele hat sich dir in all ihrer Schönheit offenbart.
« Letzte Änderung: Februar 25, 2009, 08:48:51 von Waldfee » Gespeichert

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« Antwort #26 am: Februar 08, 2010, 09:23:59 »

Für meine Tochter Mina
geb. und gestorben am 5.2.2010




Meine kleine Mina
6 Monate habe ich dich unter meinem Herzen getragen
Habe dich hin und her geschaukelt
Leicht wie ein Windhauch
Zart wie eine Blüte
Ein kleiner Sonnenstrahl
Dein kleines Herzchen hat aufgehört zu schlagen
Warum
Das weiss nur der Herrgott
Ein kleiner Vogel der mir zulächelt
Mir ist als würdest du in diesem Augenblick bei mir sein
Ich höre dich leise rufen Mama
Meine kleine Mina
Ich habe dich eben noch gespürt
Und jeden Abend habe ich dich in den Schlaf gesungen
Nun singt nur noch der Wind leise „nina nana kleine Mina“
Und schaukelt dich hin und her
Du schläfst so friedlich
So rein und unschuldig
Ich lege sachte meine Hand über dein Köpfchen
Schlafe kleine Mina
Tausend weisse und rosa Rosenblätter sollen dich weich betten
Papas Rosenkranz und Mamas Bergkristall werden immer bei dir sein
Und du kleine Mina wirst immer in unseren Herzen einen Sonnenplatz haben.

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« Antwort #27 am: Juni 26, 2010, 12:03:42 »

Sommersonne, brennend in meinem Herzen, ich suche den Schatten und habe mich unter den Bäumen hingesetzt. Ich habe meine Augen geschlossen, ich höre nur das leise Rauschen der Äste über mir. Ich versinke in meine Gedanken und ich weine, weine weil ich spüre wie ich mich mit den Bäumen verbinde, wie sie sich wie eine Mutter schützend über mich ausbreiten, mich aufnehmen in ihren Schoss. Geborgenheit, ja ich fühle mich wie in den Armen einer liebenden Mutter die ihr Kind fest an sich drückt. Ich weine, weil ich den Schmerz so sehr spüre ein Kind verloren zu haben. Die Bäume unter denen ich sitze, sie streicheln leise über mich und lindern meinen Schmerz indem sie mir zeigen, alles ergibt einen Sinn wenn wir uns auch nicht gleich dafür öffnen können, so ist alles so wie es sein muss. Ich erinnere mich an meine Wurzeln die mich fest mit der Erde verankern und mich jeden Sturm überstehen lassen. Ich spüre auch eine Dankbarkeit für alles  was ich erlebt habe, mag es auch noch so schwer sein, so weiss ich doch, es gibt kein schwarz und kein weiss, beides gehört zusammen und auf Tränen und Leid folgt ein glückliches Lächeln und Zufriedenheit.
Ich halte meine Hände nun in den Brunnen der Mutter Gottes hier im Walde und fühle mich leicht und beschwingt, trotz der schweren Last in meinem Herzen.
Die Blumen am Grabe meines Kindes, sie sollen schön blühen , ich will dafür Sorge tragen. Mein kleiner Engel, ich bin immer bei dir, du bist ein Teil von mir auch wenn uns nur kurze Zeit vergönnt war. Die Liebe zu dir wird immer für dich da sein in meinem Herzen, in meinen Gedanken. Mit viel Liebe habe ich  dir Blumen auf deine letzte Ruhestätte gepflanzt. Es macht mich traurig wenn sie welken. So bitte ich nun den Himmel, er möge meinen Wunsch erfüllen und die Blumen schön blühen lassen an deinem Grabe.
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